im Rahmen der anstehenden Bundestagswahl lud die Landesgruppe Sachen des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) die Direktkandidierenden im Landkreis Leipzig zu einem politischen Meinungsaustausch mit interessierten Unternehmern aus der Pflege und Eingliederungshilfe ein. Einzig Dr. Winne und ich folgten der Einladung der größten Interessenvertretung privater Pflegeanbieter in Deutschland mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 800 in Sachsen) nach Borna.
Bei dieser zwanglosen Diskussionsrunde auf Augenhöhe bei Roster und Getränken kam man über die Themen Fachkräftegewinnung in der ambulanten Pflege, die Vorteile der kleinteiligen Pflege gerade im ländlichen Raum, aber auch über regulatorische Hindernisse und gesellschaftliche Anerkennung des Berufs ins Gespräch. Klar wurde, dass es ein Mehr des fachlichen Austauschs innerhalb der Verbände, aber besonders mit der Politik bedarf und keine unnützen ideologischen Gräben gegenüber bestimmten Trägern aufgezogen werden dürfen. Pflege muss das entscheidende Zukunftsthema der neuen Bundesregierung werden, damit in einem möglichst solidarisch finanzierten System gutes Personal gewonnen und gehalten werden kann, weiterhin ein hoher Standard aufrecht gehalten werden kann und in einer alternden Gesellschaft alle Stränge zum Wohle der Patientinnen und Patienten und der Pflegebedürftigen zusammengezogen werden können.