U18 Wahl in Colditz – Im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen vor Ort

Fast 30 kleine und große Menschen stellten Fragen zu der Verantwortung von Politikerinnen und Politikern. Auch ich habe mir gern den Fragen gestellt.
Wie gehen wir mit den Klimaveränderungen um, was wollen wir gegen das Waldsterben tun, was machen wir dafür, dass Bus und Bahn überall fahren? Wie geht das eigentlich mit den Steuern, wie schaffen wir es, dass wir uns in unserer Gesellschaft nicht gegenseitig verurteilen, sondern miteinander Lösungen finden? Diese Fragen stellten die Kinder und Jugendliche in Colditz einigen Kandierenden zur Bundestagswahl in ihrer Region.
Ebenfalls kam die Frage auf nach Angeboten, wie Jugendliche sich in ihrer Stadt beteiligen können, denn sie wollen es gern. Andererseits gibt es an vielen Ecken des Landkreises keine langfristige und oder hauptamtliche Jugendarbeit. Respekt und ein Riesendank gilt daher Cathleen Martin. Sie hat in freiwilliger Arbeit mit vielen Helferinnen und Helfern die U18 Wahl organisiert und wuppt unheimlich viel in der Jugendarbeit in Colditz. Noch besser wäre es, wenn es für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an der Demokratie verlässliche Strukturen gäbe. Und wenn Kommunen finanziell so stark ausgestattet wären, um sich noch öfter Jugendarbeit und die Betreuung der Bürger- und Bürgerinnenbeteiligung leisten zu können.
Und ein Wort noch zur Herabsetzung des Wahlalters: das aktive Wahlrecht mit 16 ist auf allen Ebenen längst überfällig.
Die SPD hat das alles im Programm! Machst Du was draus?