Bitte lassen Sie sich gegen Corona impfen! Jetzt die Impfaktionen in Ihrer Nähe auf der Webseite des DRK Sachsen finden

Die LVZ hat die sächsischen Bundestagsabgeordneten schriftlich zu ihrer Einschätzung gefragt, wie wir aus unserer Sicht in Sachsen glimpflich durch den Corona-Winter kommen können:

„Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt explosionsartig. Gleichzeitig läuft am 25. November die epidemische Notlage nationaler Tragweite aus, die Bund und Ländern weitreichende Möglichkeiten zur Ergreifung von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie einräumt.“

Im Folgenden sind die Interviewfragen und die Antworten von Franziska Mascheck, welche aus Platzgründen nicht in Gänze abgedruckt werden konnten, ausgeführt:

LVZ: Was halten Sie von einer Verlängerung der pandemischen Notlage?

Franziska Mascheck: Aufgrund der bundesweiten Impfquote ist die Verlängerung der epidemischen Notlage nationaler Tragweite und den damit einhergehenden Grundrechtseinschränkungen juristisch nicht länger tragbar. Wir brauchen entsprechend regional unterschiedliche Werkzeuge, um die Ausbreitung von Covid-19 zu beschränken.“

LVZ: Wie können aus Ihrer Sicht Deutschland (und vor allem Sachsen) möglichst glimpflich durch den Corona-Winter kommen?

Fanziska Mascheck: In Sachsen haben wir die niedrigste Impfquote und die höchsten Inzidenzen. Deshalb bitte ich alle, die sich noch nicht haben impfen lassen, ihre Entscheidung zu überdenken und das Impfangebot anzunehmen. Dazu empfehle ich, neben dem Gang zum Hausarzt, die Webseite des DRK Sachsen. Dort finden Sie für November und Dezember eine aktuelle Übersicht über alle Impfaktionen in den Landkreisen – gerade auch in den kleineren Städten. Ortsnah gibt es Angebote z.B. in Groitzsch, Rötha, Großpösna, Grimma, Naunhof, Colditz oder Kohren-Sahlis.
Über 87 Prozent der Intensivbetten in Sachsen sind bereits belegt. Darum brauchen wir eine konsequente Anwendung und Kontrolle von 2G- und 3G- Regeln. Zur Kontaktnachverfolgung müssen die Kommunen auch weiterhin Unterstützung vom Bund erhalten. Zusätzliche Impf- und Testkapazitäten müssen mit der finanziellen Unterstützung des Bundes erneut aufgebaut werden. Letztendlich müssen wir auch wieder stärker auf die AHA-Regeln (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Masken tragen) achten.“