Mascheck informiert: Bundesfördermittel für Bornaer und Bad Lausicker Innenstadt

Gute Nachrichten für Borna und Bad Lausick übermittelt die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Mascheck: „Der Bund bewilligt erste Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist „und zwei unserer Kommunen sind dabei.“


Die Kommunen waren im Sommer aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. „Umso mehr freut es mich, dass Städte in unserem Landkreis dem Aufruf gefolgt sind und nun mit einer Förderung Berücksichtigung finden“, so Mascheck. In Borna war es SPD-Stadtrat Oliver Urban, der die Verwaltung auf das Förderprogramm aufmerksam machte und als Ideengeber mit auftrat.  Er sei stolz, dass seine ehrenamtliche Arbeit „zum Wohle der Stadt etwas ins Rollen bringen könnte“ und glücklich über die Spontaneität der Verwaltung.


Konkret 330.000 Euro Fördergelder gibt es für die Bornaer Magistrale Königs- bis Wettinplatz.
Für das Stadtzentrum der Kreisstadt soll dank der Bundesförderung eine Interessensgemeinschaft mit innenstadtrelevanten Akteuren eingerichtet werden. Ziel ist eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit. Daneben sind die Einrichtung eines Verfügungsfonds, die Anmietung leerstehender Gewerbeeinheiten zur Zwischennutzung und die Umsetzung baulich-investiver Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität geplant.


Auf knapp über 200.000 Euro darf sich die Kurstadt Bad Lausick freuen.


In der historischen Innenstadt von Bad Lausick sollen Kooperationen mit lokalen und regionalen Akteuren, neue Beteiligungs- und Vernetzungsformate und ein Zentrenmanagement aufgebaut werden. Es sind zudem diverse Veranstaltungen, die Vermittlung zwischen Leerstandseigentümern und potenziellen Nutzenden sowie ein Verfügungsfonds geplant.


„Mit der Zusage des Bundes erhalten Borna und Bad Lausick die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit die Zentren der Kleinstädte für Verbraucherinnen und Verbraucher attraktiv zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen.“, so Franziska Mascheck, die mit der bewussten Entscheidung ihr Wahlkreisbüro in die Bornaer Reichsstraße zu setzen selbst zur Belebung der Innenstadt beitragen will.


Hintergund:

Das Programm soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern. Der Bund unterstützt die Gemeinden, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten.
Nicht zuletzt wegen der Corona Folgen hat Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion, auch die Handelsverbände und Kommunen hatte zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt hat.


Innenstädte haben eine große Bedeutung für Menschen. Das ist durch die Folgen der Corona-Pandemie noch deutlicher geworden. Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurde. Filialisierung und Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und von Wohnungen machen den Zentren zu schaffen. 


„Wir haben die Vision eines Stadtzentrums, in dem Bürgerinnen und Bürger nicht nur essen und trinken oder einkaufen gehen, sondern auch wohnen und arbeiten können. Innenstädte sollen Orte der Begegnung sein, der Bewegung und Kommunikation. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der der Bund den Kommunen mit dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unter die Arme greifen und sie gleichzeitig selbst entscheiden lassen wollen, wie sie dieser Vision näherkommen“, so die Abgeordnete abschließend.